Unsere Biere
Lagers
Bei uns werden heute helle, untergärige Biere, die nur sehr schwach gehopft sind, als Lagerbiere bezeichnet. Sie sind eigentlich nur im süddeutschen Raum, in der Schweiz und in Österreich verbreitet – bei uns wird fast nichts anderes mehr getrunken. Eigentlich meint der Begriff ‘Lagerbier’ aber ein Bier, das mit untergäriger Hefe gebraut wird, unabhängig von der Bierfarbe, der Bitterkeit oder dem Hopfenaroma.
Lagerbiere zeichnen sich vor allem durch ihren schlanken Geschmack aus. Die untergärige Bierhefe arbeitet bei kühlen Temperaturen um 10 Grad und produziert dabei keine fruchtigen Aromastoffe. Die Gärung dauert viel länger als bei Ales – das Bier wird danach auch mehrere Wochen gelagert – daher der Name. In dieser Zeit reift das Bier und bekommt seinen schlanken, ausgeglichenen Geschmack.
Ales
Ales werden mit obergäriger Hefe vergoren. Alehefe steigt während der Gärung nach oben und arbeitet besser bei höheren Temperaturen zwischen 16 und 20 Grad. Wegen der höheren Gärtemperatur entstehen fruchtige Aromen. Ales werden eher frisch getrunken und nicht lange gelagert.
Hybrids
Hybrids sind Biere, die sich nicht eindeutig dem Lager- oder dem Ale-Stil zuordnen lassen: Lagerbiere, die bei höheren Temperaturen vergoren werden und deshalb eher wie ein Ale schmecken oder Ales die durch kühlere Gärung eher dem schlanken Lagertyp ähneln.
Diesen Artikel zurückverfolgen | Abonniere Kommentare via RSS Feed